Der Kooperationsverbund Baustoffe – Aufgaben und Ziele

Die Weiterentwicklung der Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ist von einem tiefgreifenden Strukturwandel begleitet. Zukünftig bestimmen Wissen und Innovation, d.h. die menschliche Kompetenz in Verbindung mit dezentralen selbstorganisierenden, vernetzungsfähigen Ressourcen, in Form von Kompetenzeinheiten und deren Vernetzung, Inhalt und Geschwindigkeit des Wandels.

Es wird zukünftig Unternehmen mit unterschiedlichen Organisationsformen geben, die durch Kunden-, Produkt- und Prozessorientierung gekennzeichnet sind und ihre Kooperation über Unternehmen und/oder Kompetenzen abwickeln.

Es vollzieht sich ein Prozess des Übergangs von hierarchischen Unternehmensnetzen zu hierarchielosen (-armen) auf Kompetenzeinheiten basierenden Produktionsnetzen. Dabei handelt es sich um Netzstrukturen, die komplexen, dynamischen Systemen entsprechen, im Allgemeinen sehr flexibel, mehrdimensional bezüglich unterschiedlicher Kompetenz ausgelegt und dezentral aufgebaut sind.

Innovationsfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um im Wettbewerb der Regionen bestehen zu können. Sie hat erheblichen Einfluss auf die Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung.

In den Neuen Ländern sind aufgrund des wirtschaftlichen Umbruchs die hohen Innovationspotenziale der Regionen noch nicht ausgeschöpft. Defizite bestehen insbesondere bei der Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, aber auch mit Verwaltung, Politik und anderen Akteuren. Häufig fehlt es an Strategien, um innerhalb eines Innovationsfeldes die vorhandenen Potenziale zu erkennen und gemeinsam zu erschließen.

Basierend auf den Standortvorteilen der Region Nordhausen, wie u.a. die zentrale Lage in Deutschland, natürliche Baurohstoffpotenziale ein hohes Wirtschaftspotenzial der Baustoffbranche und das Wissens- und Forschungspotenzial der Fachhochschule Nordhausen wurde das Netzwerk „Kooperationsverbund Baustoffe“ geschaffen.

Basierend auf den Standortvorteilen der Region Nordhausen, wie u.a. die zentrale Lage in Deutschland, natürliche Baurohstoffpotenziale ein hohes Wirtschaftspotenzial der Baustoffbranche und das Wissens- und Forschungspotenzial der Fachhochschule Nordhausen wurde das Netzwerk „Kooperationsverbund Baustoffe“ geschaffen.

Der „Kooperationsverbund Baustoffe“ bestehend aus 13 Mitgliedern hat sich am 08. März 2004 gegründet. Die Mitglieder sind überwiegend Unternehmen der heimischen Baustoffbranche und Ingenieurgesellschaften der Hydro- und Umweltgeologie.

Die Akteure des „Kooperationsverbund Baustoffe“ sehen die Chance, auf dem Weg der Kooperation, Kommunikation und der Vernetzung regionaler Akteure eine Stärkung der Wirtschaftskraft zu erreichen.

Die Mitglieder des Netzwerkes bekennen sich vor allem zu den Zielen, der Erhöhung der Attraktivität der Region, d.h. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region im Wettbewerb der Regionen, der Stärkung der Bewusstseinsbildung auf regionale Produkte und der Stärkung des Wissens- und Forschungspotenzials der Region.

In diesem Sinne wollen wir über gemeinsame Projekte zur Erhöhung der Wertschöpfung und zu mehr Imagegewinn unserer Unternehmen beitragen.

In einem veröffentlichten Anbieterkatalog stellt sich der „Kooperationsverbund Baustoffe“ mit seinen Mitgliedern vor.

Als mittelfristige Aufgaben stehen u.a. Projekte zur effizienten Nutzung heimischer Baurohstoffe und der Einführung innovativer Produkte und Technologien im Arbeitsprogramm.

Horst Huck