Industriestandort Goldene Aue

Aktuelle Information zum Industriestandort Goldene Aue sowie des Exposé stehen unter www.goldeneaue-nordhausen.de zur Verfügung.

Die an hohen Arbeitslosenzahlen messbare Stagnation der Wirtschaft unserer Region und die spürbare Abkopplung von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Mitte und im Süden Thüringens waren Anlass für unsere Verbände, zunehmend auf breiter Basis Lösungsansätze für nachhaltige Veränderungen zu diskutieren und sich für die zügige Planung und Realisierung entscheidender Projekte einzubringen. So waren sich die Mitgliedsunternehmen einig darüber, dass in konzentrierter Weise alle Kräfte gebündelt werden müssen, um für das Industriegebiet „Goldene Aue“ als einem der entwicklungsbestimmenden Infrastrukturvorhaben kurzfristig Planungssicherheit und Baurecht herzustellen und damit die Ansiedelung bedeutender Industrieunternehmen zu ermöglichen. Unsere Verbände haben geltend gemacht, dass die Ausweisung des Industriegebietes und die dadurch mögliche Werbung für potentielle Großinvestoren perspektivisch gute Bedingungen für die Entwicklung eines gesunden Mittelstandes, für die Förderung des Handwerkes und für die Inanspruchnahme vielfältiger Dienstleistungen schafft... [mehr]

 


Die am südlichen Harzrand liegende Region ist überaus reich an oberflächennahen mineralischen Rohstoffen. Neben den bedeutenden Vorkommen von Kies und Sand in der Goldenen Aue sowie Gips und Anhydrit im Bereich des Zechsteinsgürtels, finden sich Hartgesteins-, Ton und Sandsteinlagerstätten in der Region Nordhausen. Insbesondere die Calciumsulfatvorkommen sowie die Sand- und Kiesvorkommen haben überregionale volkswirtschaftliche Bedeutung. Die damit verbundene Rohstoff- und Bauwirtschaft und der für diese Branchen tätige Dienstleistungssektor ist hier seit Jahrzehnten ansässig und wichtiger Bestandteil der heimischen Wirtschaft... [mehr]

 


Nach Ideen der UNESCO ist innerhalb eines Biosphärenreservat ein Ausgleich zu schaffen zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialen Belangen. Der NUV muss auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit (Vorstudie zum Biosphärenreservat) befürchten, dass ein solcher Konsens in Nordhausen nicht unvoreingenommen gefunden wird. Das Biosphärenreservat, so die berechtigte Befürchtung, wird eine einseitige, ökologielastige Ausprägung haben, die von der Wirtschaft nicht akzeptiert werden kann. Eher ist anzunehmen, dass die Intention der Befürworter eines Biosphärenreservates primär die Verhinderung von Wirtschaft und... [mehr]