Zur Gründung des IST und seinen Zielen

Dr.-Ing. Peter Pfeifer und Dr. Cord-H. Römer (stehend)

Die zunehmend problematische Wirtschaftsentwicklung in der Region Nordhausen und erkennbar wachsende existenzielle Schwierigkeiten ortsansässiger Unternehmen waren Anlass, ein Podium für Fachvorträge, gezielte Problemdiskussionen sowie zum lösungsorientierten offenen Meinungs – und  Erfahrungsaustausch unter Führungskräften zu schaffen. Auf Anregung von Prof. Dr. König, und aktiv durch Klaus Becker gefördert, wurde die Bildung eines Interessenkreises der Industrie und des verarbeitenden Gewerbes vorbereitet und am 11.11.94 mit der Gründungsveranstaltung des Industriellen Stammtisches (IST) beschlossen. 

Die Satzung orientierte darauf, Erfahrungen und Fachinformationen für Problemlösungen zu vermitteln, die kooperative Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und mit Experten von Spezialdisziplinen sowie mit Fachverbänden zu fördern und als überbetriebliche Initiative bei regionalen Planungen mit Analysen bzw. Recherchen zur Entscheidungsfindung beizutragen. 

Gründung des IST. (Personen von links) Walter Dreßler, Dr.-Ing. Klaus Moser, Prof. Dr. Wolfgang König, Dr.-Ing. Peter Pfeifer

Die anhaltend rege Teilnahme an den 69 Fach- und Informationsveranstaltungen seitens der Mitglieder und Freunde des IST sowie der Gäste aus Politik und Verwaltungen bestätigt dem Gründungsvorstand, dass mit der Organisationsform des IST eine den vielseitigen Interessen entsprechende Plattform der Kommunikation  geschaffen wurde. 

 

 

 

Die Durchführung von 38 der o. g. Veranstaltungen in Betrieben und Einrichtungen zeugt von der praxisnahen Vereinsarbeit und verdient den Dank an die davon beteiligten Unternehmen. Mit geeigneten Räumlichkeiten hat Prof. Dr. König dankenswerter Weise für alle übrigen Aktivitäten dem IST eine würdige Heimstadt gegeben. 

Die erfolgreiche Ausgestaltung eines regen Vereinslebens in den 10 zurückliegenden Jahren ist das Ergebnis aktiver Teilnahme vieler interessierter Persönlichkeiten. Die als informativ und angenehm angesehenen Vereinstreffen in Form eines Stammtisches werden deshalb auch nach der Neugründung durch Fusion ihren gebührenden Platz im Vereinsleben einnehmen. 

Aufgrund der Ausdehnung des Vereins über die regionalen Grenzen hinaus sowie der stetig wachsenden Mitgliederstärke beschloss die Mitgliederversammlung Mitte 2016 die Umbenennung des Vereins in Nordthüringer Unternehmerverband. So kann man nun auch dem überregionalen Zuwachs an Mitgliedern gerecht werden.

Günter Schulz