Unternehmer des Jahres gekürt

Donnerstag, 18. Dezember. 2014

Zum letzten Mitgliedertreff des Jahres hatte der Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) auf die Forstfarm zwischen Herreden und Hochstedt eingeladen. Gekürt wurde dabei der diesjährige Unternehmer des Jahres. Dabei gab es jedoch eine Premiere.

NUV-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker begrüßte die mehr als 90 Mitglieder des Verbandes, nachdem die Gäste von Wilfried Forst über die Entwicklung der Forst Farm und das Engagement der Familie Forst zum Erhalt seltener Haus- und Nutztierrassen informiert wurden.

Junker resümierte in seinem kurzen Rechenschaftsbericht, dass es in diesem Jahr sechs Mitgliederveranstaltungen gegeben habe. Die Palette der Themen reichte von einem Besuch des Industriegebietes in der Goldenen Aue bis hin zu einer Diskussionsrunde mit den Kandidaten des Thüringer Landtages. Junker ging auch auf die Festveranstaltung des NUV anlässlich seines zehnten Geburtstages ein, die in der Skoda-Autowelt der Autohaus-Peter-Gruppe gefeiert wurde.

Im Jahr 2004 mit 75 Unternehmen gegründet, konnte mittlerweile die Zahl der Mitglieder verdoppelt werden. Damit ist der Nordhäuser Unternehmerverband der zahlenmäßig größte Verband der Wirtschaft in Nordthüringen und vielleicht auch darüber hinaus. In diesem Jahr wurden sechs soziale Projekte unterstützt, unter anderem erhielt das Christliche Hospiz in Neustadt einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro.

Tradition geworden ist bei den Jahresabschlussveranstaltungen die Ehrung für eine zehnjährige Mitgliedschaft. Das waren in diesem Jahr die Tierzucht von Asten und die Nordhäuser Stadtwerke. Stellvertretend für die Unternehmen nahmen Monique van Asten und Thomas Mund die Ehrung entgegen.

Als Unternehmerin des Jahres wurde Doris König geehrt. Das Unternehmen in Urbach mit seinen rund 120 Mitarbeitern sei in Nordhausen und Umgebung aus der Bauwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Darüber hinaus engagiere sich das Unternehmen auch im sozialen und sportlichen Bereich als verlässlicher Partner zahlreicher Vereine, vor allem in der Goldenen Aue. Doris König erinnerte in ihrem Statement an ihre erste Begegnung mit der Unternehmerschaft beim Industriellen Stammtisch, als ihr Vater sie vorstellte. Sie berichtete von der anfänglichen Skepsis in einer von Männern dominierten Wirtschaftswelt. Nicht nur ihr Vater habe rechtzeitig die Nachfolge geklärt, sondern auch sie selbst in Richtung der Familie König.